W:O:A 2009 – finally bought!

Okay, ich war shoppen und habe 9 „W : O : A – 3-Tages ALL-IN – Tickets“ für 130,00 EUR das Stück bestellt. Der Spass kostet mich also 1.170,00 EUR zuzüglich 4,50 Euro Versand. Das bedeutet, dass ich pro Ticket 130,50 EUR von euch bekomme:

Alu:
BAUM:
Hermie:
HONK:
Sergej:
261,00 Eur - bezahlt -
261,00 Eur
130,50 Eur
130,50 Eur
60,50 Eur

Bitte überweist den jeweiligen Betrag auf folgendes Konto:

Inhaber: Ich
Nummer: 646083
Bankleitzahl: 47853355
Institut: SSK Versmold

MFG
Andy-H

W:O:A 2009

…wie die Zeit vergeht… noch dreimal duschen, dann ist Weihnachten, die Nikoläuse stehen schon in den Regalen der Geschäfte und es wird langsam wirklich Zeit, dass ich mir eine warme Jacke zulege… mit anderen Worten, das Jahr ist bald zu Ende und mit dem neuen Jahr wird auch ein neues W : O : A ins Land kommen.
Bestätigt sind bis jetzt schon HammerFall, In Extremo, In Flames, Machine Head und einige andere. Es ist also an der Zeit, diesen Berühmtheiten die Change zu geben uns live vor Ort bestaunen zu können.
HEUTE, aller spätestens morgen werde ich Tickets bestellen, also meldet euch bei mir!

Aktuell:

Alu
Andy-H
BAUM
Hermie
HONK
Sergej
Gesamt
2
2
2
1
1
1
9

MFG

Andy-H

P.S.: See you in wacken, rain or shine!!!

Geklaut

Das hier hab ich vor langer Zeit mal irgendwo gefunden:

Wie kann ich mit elektronischer Post am besten meine Mitmenschen ärgern?
1. Benutzen Sie möglichst viele Smileys 🙂

Schreiben Sie möglichst viele Smileys :-). Nur so können Sie unmißverständlich ausdrücken, was Sie wirklich sagen möchten 😮 und empfinden. Smileys gibt es für alle Lebenslagen: Sind Sie fröhlich :-), traurig :-(, Brillenträger ::-), Raucher :-Q, Linkshänder (-: oder sonst irgendwas 😕 — zeigen Sie es, damit der Leser erfährt, was man durch Worte allein nur schwer ausdrücken kann ;-).
2. Hängen Sie eine lange Signatur an!

Hängen Sie an Ihre E-Mails eine möglichst lange Signatur — stören Sie sich nicht an diesen konservativen Nervensägen, die maximal vier Zeilen für eine Sig vorschreiben. Die „richtige“ Abtrennung der Signatur durch — („Minus Minus Leerzeichen Enter“) braucht Sie dann auch nicht mehr zu interessieren.

Eine kunstvoll gestaltete und äußerst informative Signatur enthält neben Ihrer E-Mail-, Homepage-, ICQ- und Snailmail-Adresse mindestens noch Ihren Lebenslauf und ein tolles „ASCII-Art“-Foto von Ihnen und Ihrer Familie. So weiß dann jeder, wer Sie eigentlich sind und was Ihre Ansichten und Meinungen sind. Damit die Signatur überhaupt auffällt und nicht untergeht, ist es wichtig, daß sie mindestens zehnmal größer als der Text Ihrer E-Mail ist.

Eine weitere gute Idee: Hängen Sie Ihre eingescannte Unterschrift in True Color an die E-Mail an — das ist dann mal eine echte Signatur. Auch einige coole Sprüche sollten abschließend nicht fehlen, dann hat der Empfänger nach dem zweistündigen Download Ihrer Mail-Signatur wenigstens was zu lachen.


+———————————————–+————–+
| | |
| M O N I K A M U S T E R M A N N | A tab is 3 |
| | spaces wide! |
| E-Mail: moni@x-offline.de | |
| Homepage: http://home.x-offline.de/home/moni/ +————–+
| ICQ: 12345678 | |
| | Nach einem |
| PGP-Key available on my Homepage! | Boot wird |
| | alles gut! |
| Monika Mustermann | |
| Musterstrasse 42 +————–+
| 12345 Musterstadt, Deutschland | |
| | Contact me |
+———————————————–+ at skall: |
| | |
| Windows 95 – echtes Multitasking: | 17014711 |
| Gleichzeitig booten und abstuerzen. | @skall.de |
| | |
+———————————————–+————–+
| |
| HOW TO LEAVE THE PLANET |
| |
| 1. Phone NASA. Their phone number is (713) 483-3111. |
| Explain that it is very important that you get away as soon |
| as possible. |
| |
| 2. If they do not cooperate, phone any friend you may have |
| in the White House – (202) 456-1414 – to have a word on your |
| behalf with the guys at NASA. |
| |
| 3. If you don’t have any friends in the White House, phone |
| the Kremlin (ask the overseas operator for |
| 0107-095-295-9051). They don’t have any friends there either |
| (at least, none to speak of), but they do seem to have a |
| little influence, so you may as well try. |
| |
| 4. If that fails, phone the Pope for guidance. His telephone |
| number is 011-39-6-6982, and I gather his switchboard is |
| infallible. |
| |
| 5. If all these attempts fail, flag down a passing flying |
| saucer and explain that it’s vitally important you get away |
| before your phone bill arrives. |
| (Douglas Adams) |
| |
+————————————————————–+
| |
| |
| * * * * * Meine Sig ist 18 Meter lang! * * * * * |
| |
| |
+————————————————————–+

3. Gemeinheiten mit CompuServe-Adressen (901342,1701)

Als CompuServe-Benutzer geben Sie Ihre E-Mail-Nummer natürlich nur in der CIS-internen Form, zum Beispiel 901342,1701, an. So können Sie nur von Ihnen ebenbürtigen Experten E-Mails bekommen, denn der durchschnittliche Internet-Surfer kann die Mail nicht richtig adressieren — und wer will schon diese planlosen E-Mails von diesen unwissenden Newbies bekommen?

Auch wer sich die Endung @compuserve.com noch denken kann, scheitert spätestens am Komma in der Nummer, denn das müßte durch einen Punkt ersetzt werden. Aber es ist schon besser wenn nicht jeder weiß, daß die Adresse richtig 901342.1701@compuserve.com lauten müßte — aber pssst, nicht weitersagen, sonst bekommen Sie dann bald doch E-Mails von Newbies!
4. Ä, ö, ü und andere 8-Bit-Gemeinheiten

Schreiben Sie in Ihren E-Mails niemals ae, oe, ue und ss statt ä, ö, ü und ß — pfeifen Sie auf den kompatiblen 7-Bit-US-ASCII-Zeichensatz!

So kommen Sie nicht in Verdacht, ein Freund der Rechtschreibreform sein zu k¬nnen und au¦erdem f¬rdern Sie moderne 8-Bit-Zeichens¤tze; die wenigen Zeichen beim veralteten 7-Bit sind eh langweilig und schon lange ausgereizt. Wenn dann mal ein Empf¤nger einige L¤nderspezifische Zeichen nicht lesen kann, was soll’s? Er sollte nach kurzem Nachdenken die W¬rter entziffern k¬nnen, und Nachdenken hat schlie¦lich noch niemandem geschadet.

Bestehen Sie außerdem darauf, daß, falls Sie schon im normalen Text höflicherweise auf Umlaute verzichten, aber wenigstens Ihr Name richtig geschrieben wird: mit allen Umlauten; so viel Respekt sollten die E-Mail-Leser Ihrem guten Namen schon entgegenbringen. Gerade wenn Sie zum Beispiel einen osteuropäischen Namen haben, Sie dürfen so stolz sein und darauf bestehen, daß er original geschrieben wird — nämlich mit kyrillischen Schriftzeichen (soll der Empfänger doch diesen Zeichensatz installieren, wie es sich für eine zusammenwachsende Welt im globalen Dorf gehört): „±ÌàØá ñÕÛÞØÝ“
5. Versenden Sie Ihre Mails MIME-codiert!

Versenden Sie alle Ihre E-Mails MIME-codiert, so k=F6nnen Sie endlich Umlaute verwenden [siehe auch Regel 4]! Die paar Leute, deren altes E-Mail-Programm MIME nicht kennt, k=F6nnen Sie getrost vergessen, denn wer nicht sofort auf neue Technologien umsteigen kann, ist halt selber Schuld. Au=DFerdem werden E-Mails mit MIME spannender: Viel Spa=DF beim R=E4tseln, was Zeichenkombinationen wie =E4, =F6, =FC oder =DF bedeuten!
6. Zitieren Sie den E-Mail-Header!

Zitieren Sie nach Möglichkeit den kompletten E-Mail-Header, wenn Sie auf eine E-Mail antworten. Dann weiß der Empfänger gleich, wann er welche E-Mail mit welchem Programm über welchen Server an Sie abgesandt hat. Wahrscheinlich hatte er das alles schon vergessen — gut, daß Sie ihm bei diesen überaus wichtigen Informationen mit Ihrem lückenlosen Header-Zitat helfen können.

From: UserX
To: Michael Mustermann
Subject: Re: E-Mail for you

At Wed, 17 Dec 1997, 19:25:05 (-0800), you wrote:

> Sender: michi@beispiel.xmp
> Received: from ABC0DE (ABC0DE.kronos.beispiel.xmp
> [123.456.789.00]) by xz-il-1.beispiel.xmp (1.2.4/3.5.6/8.7)
> with ESMTP id GHI01234 for ;
> Thu, 18 Dec 1997 05:47:42 -0500 (EST)
> Received: from mail pickup service by other.com with
> Microsoft SMTPSVC; Thu, 18 Dec 1997 05:47:40 -0500
> Received: from OtherPPP (s07-10.other.com [098.765.432.111])
> by xz-il-tm-1.beispiel.xmp (1.2.4/3.5.6/IMZ) with ESMTP id
> GHI01234 for
;
> Thu, 18 Dec 1997 05:46:48 -0500 (EST)
> Message-ID: <12345678.AB1C23D4@beispiel.xmp>
> Date: Wed, 17 Dec 1997 19:25:05 -0800
> From: „Michael Mustermann“
> Organization: Mustermann’s Company
> X-Mailer: Mozilla 4.2 [de] (Win32; I)
> MIME-Version: 1.0
> To: UserX
> Subject: E-Mail for you
> X-Priority: 3 (Normal)
>
> Hi UserX,
>
> How are you?
>
> Greetings, Michael

Hello Michael,

thanks for your mail. I’m fine.

UserX

7. Zitieren Sie den ganzen Text!

Wenn Sie etwas aus einer E-Mail zitieren möchten, dann zitieren Sie am besten gleich den gesamten Text. Der Empfänger der Mail wird Ihnen für diese umfassenden Informationen in Megabyte-Größe bestimmt dankbar sein, da der er sich wahrscheinlich nicht mehr an jedes Wort seines Beitrags erinnern kann. Wenn Sie ein Zitat von etwa 300 Zeilen ausführlich und klar verständlich kommentieren wollen, haben sich die folgenden eindeutigen, klassischen Aussagen bewährt: „Ja, richtig.“ oder „Nein.“

> Zitieren Sie den ganzen Text!
>
> Wenn Sie etwas aus einer E-Mail zitieren möchten,
> dann zitieren Sie am besten gleich den gesamten Test
> Der Empfänger der Mail wird Ihnen für diese
> umfassenden Informationen in Megabyte-Größe bestimmt
> dankbar sein, da der er sich wahrscheinlich nicht
> mehr an jedes Wort seines Beitrags erinnern kann.
> Wenn Sie ein Zitat von etwa 300 Zeilen ausführlich
> und klar verständlich kommentieren wollen, haben
> sich die folgenden vielsagenden Kommentare bewährt:
> „Ja, richtig.“ oder „Nein.“
Genau!

8. Wiederholen Sie sich! Wiederholen Sie sich!

Wiederholen Sie sich. Nur so können Sie sicher sein, daß Ihre Kernaussagen wirklich vom Empfänger genauestens beachtet werden. Wiederholen Sie sich möglichst oft. Wenn Sie sich oft wiederholen, kann der Empfänger Ihrer E-Mail gar nicht Ihre Hauptaussagen verfehlen. Sie müssen sich unbedingt oft wiederholen. Nur damit ist gewährleistet, daß Ihre Kernaussagen richtig und vollständig rüberkommen. Sie sollten sich so oft es geht wiederholen. Das ist auch besonders wichtig, weil viele Internetnutzer Texte nicht mehr richtig lesen, sondern nur noch „scannen“. Nur mit Wiederholungen kann garantiert werden, daß Ihre Kernaussagen richtig und vollständig rüberkommen. Sie sollten wichtige Sachverhalte mindestens zwanzigmal wiederholen. Nur so können Sie sicher sein, daß Ihre Kernaussagen wirklich vom Empfänger genauestens beachtet werden …
9. verwenden sie nur die kleinschreibung!

verwenden sie in ihren e-mails nur die kleinschreibung, die online sogar zeit und damit bares geld spart, da sie nicht andauernd die lästige shift-taste suchen müssen! die großschreibung ist sowieso nur was für altmodische spießer. desweiteren muß sich die deutsche sprache auch an sprachen wie englisch anpassen, um konkurrenzfähig zu bleiben. nicht zu verachten ist außerdem ihr geringerer und deshalb gelenkschonender arbeitsaufwand, wenn sie nicht andauernd die shift-taste drücken müssen. ein weiterer vorteil: sie müssen nicht mehr lange grübeln und nachdenkenm, ob ein wort jetzt groß oder klein geschrieben wird.
10. SCHREIEN SIE!

VERWENDEN SIE NUR DIE GROSSSCHREIBUNG — ODER MIT ANDEREN WORTEN: SCHREIEN SIE! DIE STÄNDIGE GROSSSCHREIBUNG ERREICHEN SIE, INDEM SIE DIE CAPS LOCK-TASTE AUF IHRER TASTATUR AKTIVIEREN, DANN BRAUCHEN SIE NICHT ANDAUERND DIESE LÄSTIGE SHIFT-TASTE DRÃœCKEN. SO SPAREN SIE AUCH ONLINE ZEIT UND GELD. AUSSERDEM DRÄNGEN SICH DIE GROSS GESCHRIEBENEN WÖRTER GLEICH INS AUGE UND IHR TEXT KANN GAR NICHT ÃœBERSEHEN WERDEN. GROSSSCHREIBUNG IST IM ÃœBRIGEN AUCH EINFACHER ZU SCHREIBEN, MAN MUSS NICHT IMMER LANGE NACHDENKEN, OB EIN WORT NUN GROSS ODER KLEIN GESCHRIEBEN WIRD.
11. Halten Sie sichnichtanschreibnormenund -regeln !

Halten sie sich beim schreiben von [e] m a i l s nicht an allgemeingültige schreibnormen und -Regeln . sokannman viele interessante*e*f*f*e*k*t*e* schaffen , indem man einfach die SCHREiBung variIErT . auch mit satzzeichensollte mansparsam umgehen siestören so wie so nurdenlesefluß Gerne werdenauch leerzeichenweggelassen oder ananderen stellen ZUVIEL gesetzt . alles inallem neue , nicht langweiligwerdende EffEkTe !

Ganz wichtig ist es außerdem , daß Sie auch vor jedem Satzzeichen ein Leerzeichen setzen ; ein Leerzeichen hinter einem Satzzeichen ist eh selbstverständlich . Zwar steht in irgend so einer dummen DIN , daß vor ein Satzzeichen kein Leerzeichen gehört , aber die haben doch keine Ahnung ! Wenn man nämlich ein Leerzeichen davor einfügt , dann kann so ein unscheinbares Satzzeichen nicht versehentlich übersehen werden , sonst nämlich klebt es so eng an den anderen Buchstaben und geht dabei leicht unter .
12. Halten Sie sich nicht an die Orthographie!

Gans kurz und knap: Halten Sie sich nicht an die Orthographie (Rechtschreibung). Die ißt nur Was führ unflecksibele langweiler und nach der Rechtschreipreform ist so wi so allles ägal.
13. Verwenden Sie viele Abkürzungen!

Durch viele A. wird die Größe der E-Mails deutl. reduziert. Dann spart man noch h und dadurch wiederum $ bzw. EUR. Auch wenn ein E-Mail-Empfänger d. 1 o. andere A. nicht versteht, ist aber die grobe Aussage doch immernoch erkenntl. Nehmen Sie z.B. diesen Regel-Text als Bsp.
14. Verwenden Sie die kreativsten Textformatierungen!

Verwenden Sie die
kreativsten
Formatierungen für
Ihren Text!
So können Sie den Leser Ihrer
E-Mail dazu
zwingen,
von alten
Vorstellungen abzuweichen und etwas

_Neues_

zu erleben.

Man soll ja schließlich für
neue *D*i*n*g*e*

aufgeschlossen sein.

Und
das
fängt
schon
beim
Design
an.

15. Versenden Sie eine E-Mail mindestens fünfmal!

Versenden Sie ein und dieselbe E-Mail mindestens fünfmal. Nur so können Sie sicher sein, daß wenigstens eine davon erstens fehlerlos ankommt und zweitens in der Mailbox der Empfängers zwischen vielen anderen Mails nicht übersehen wird. Und auch wenn der Empfänger ein Exemplar Ihrer E-Mail zufällig löschen sollte, kann er wenigstens noch eine Kopie davon lesen, ohne Sie bitten zu müssen, die E-Mail noch einmal zu senden, was Ihnen wieder lästige Arbeit bescheren würde.

Wenn Sie eine E-Mail mehrmals versenden, freut sich der Empfänger auch, wenn er in sein Postfach schaut — denn wer freut sich nicht über viel Post?
16. Beschimpfen Sie den Leser!

Beschimpfen Sie den Leser Ihrer E-Mail ohne Grund, sagen Sie ihm ganz frei aller „political correctness“, was Sie wirklich von ihm halten: nämlich gar nichts — Ehrlichkeit ist doch eine tolle Sache! Diese ewige Schleimerei geht einem sowieso auf die Nerven.

Wenn Sie Glück haben, dann sendet der Beschimpfte Ihnen eine Mail zurück, in der er wiederum Sie beschimpft, dann können Sie ein tolles E-Mail-Duell, sogenannte Flames, starten. Dabei lernt man viele neue Schimpfwörter und außerdem macht das einen riesigen Spaß einmal angestaute Aggressionen so abzubauen. Ihnen persönlich kann dabei nicht viel passieren, denn schließlich wohnen die meisten Leute, denen Sie E-Mails schicken, hunderte oder tausende von Kilometern entfernt. Sie müssen also nicht befürchten, daß der Beschimpfte plötzlich mit geballter Faust vor Ihrer Haustür steht.
17. Verwenden Sie aussagekräftige Betreffs!

Ein aussagekräftiger Betreff ist bei Ihrer E-Mail besonders wichtig, wird er doch dem Empfänger als erstes angezeigt. So weiß er gleich, worum es sich in der Nachricht dreht und wie besonders wichtig diese ist. Besonders beliebt sind Subjects mit Wörtern wie „NEW“, „FREE“, „HOT“, „SENSATIONAL“ oder „XXX-Rated“. Sie weisen den Leser auch gleich auf die Einzigartigkeit und Besonderheit Ihrer E-Mail hin und bringen ihn dazu, die E-Mail sofort konzentriert zu lesen um zu erfahren, was denn da so tolles drin steht. Selbstverständlich dürfen die Großschreibung JEDES BUCHSTABENS [Regel 10] und viele (!!) Ausrufezeichen (!) [Regel 18] nicht fehlen!!!

Ganz besonders schlaue E-Mail-Schreiber, die den Empfängern eine große Freude machen wollen, füllen das Betreff-Feld gar nicht erst aus. Was meinen Sie, was das für eine Ãœberraschung ist, wenn man entdeckt, was die E-Mail mit dem Betreff „kein Betreff“ bzw. „no subject“ als Inhalt hat.
18. Verwenden (!) Sie viele (!!) Ausrufezeichen!!!

Verwenden (!) Sie viele (!!) Ausrufezeichen (!!!), um die besondere (!) Wichtigkeit (!!) einzelner Wörter und Aussagen in Ihrer E-Mail zu kennzeichnen!!!!! Der Inhalt der E-Mail wird damit viel bedeutender (!!) und auch spannender!!! Der Empfänger wird die E-Mail deshalb auch viel konzentrierter (!) und gespannter (!!) lesen!!!!!!!!!!
19. Schaffen Sie Lesevergnügen mit Leerzeilen

Fügen Sie in Ihre E-Mails zwecks Ãœbersichtlichkeit nach jedem Satz mehrere Leerzeilen ein.

So werden die Informationen nicht auf einen engen Raum konzentriert, sondern die einzelnen Aussagen kommen besser zur Geltung — stellen jeweils für sich alleine schon ein Kunstwerk dar.

Es sollten schon mindestens zehn Zeilen sein, die Sie frei lassen.

Der Griff zur Maus zur Bedienung der Scroll-Leiste fördert die Bewegung des E-Mail-Lesers, die gerade bei viel Computerarbeit sehr wichtig ist.

So können Sie sich dann rühmen, auch etwas für die Gesundheit Ihrer Leser getan zu haben.

Desweiteren sind viele leere Zeilen hervorragend dazu geeignet, Leser zu wecken, die über langweilige Texte eingeschlafen sind, da man Sie zu mindestens einer Handbewegung zwecks Scrollen zwingt.

20. Versenden Sie Kopien an alle!

Versenden Sie Kopien einer E-Mail an alle Personen, die Sie in Ihrem Adreßbuch stehen haben. Natürlich sollten Sie sogenannte „Blindkopien“ (mit BC oder BCC im E-Mail-Programm gekennzeichnet) vermeiden, also nur CC verwenden. Und noch ein Tip: Falls Sie eine Rundmail beantworten, drücken Sie statt der „Antworten“-Taste (Reply) die „Antworten an alle“-Taste (Reply to all).

Nun erhalten alle 437 Menschen, deren Adresse Sie haben, die E-Mail mit Ihren geistigen Ergüssen. Und da Sie auf Blindkopien verzichtet haben beziehungsweise an alle Antworten, taucht in jedem E-Mail-Header die Liste mit den 437 Namen auf. Da kann jeder sehen, wie populär Sie sind und wie viele Leute Sie im Internet kennen und man wird Sie für einen tollen und beliebten Menschen halten. Und wenn Ihre E-Mail geschäftlicher Natur war, werden auch Ihre Konkurrenten über die automatisch mitgelieferte Liste aller Ihrer Kunden erstaunt sein und angesichts Ihrer vielen guten Kontakte ohnmächtig werden statt Ihnen die Kunden abzuwerben.

> Sender: michi@beispiel.xmp
> Received: from ABC0DEFG (ABC0DEFG.kronos.beispiel.xmp
> [123.456.789.00]) by xz-il-1.beispiel.xmp (1.2.4/3.5.6/8.7)
> with ESMTP id GI135; Thu, 18 Dec 1997 05:47:42 -0500 (EST)
> X-Sender: michi@beispiel.xmp
> Message-Id: <12345679.AB1C23D4@beispiel.xmp>
> Mime-Version: 1.0
> Content-Type: text/plain; charset=“iso-8859-1″
> Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
> To: alpha@dynamitemail.com, crawler@win99.de.cx,
> 134267.4444@im-internet.de, 990044.8899@compuserve.com,
> lotusturbo@carcompany.com, x.y@meinegeschwister.net,
> blumentopf@z-demon.ch, schmidtchen@schleicher.com,
> Ina@World-Today.net, gyros@hellas.de,
> 905312.7606@compuserve.com, alfred.e.neumann@mad.de,
> tante-käthe@dfb.de, gerhard.schroeder@bundesregierung.de,
> 123456.7890@compuserve.com, tina.anita.meier@xmg.de,
> winston.wolf@unforgettable.com, cavier@showie.at,
> max@moritz-online.de, service@sat1.tv,
> ce@cis-x.com, Juergen.Meintkewitz@junojulei.de,
> flateric@levis.com, endof@days.com, zaphod@area42.au,
> pate@mafia.it, heike1305@a0l.com, berti@ja.com
> cool.man@wow.net, helmut.kohl@spenden.org,
> mirko@mail.domain.xmp, anonym@warmmail.com,
> harald.schmidt@sat1.de, thomas@yahoo.hu,
> diktator@iraq.gov, waescheklammer@hilfe.org,
> uezguer@chauffeur.org, jamaika-mann@welt.reisen.de,
> yellow@bluepeace.com, oehnez@bbs_ccs.ch,
> richard@dein.net, guildo@meister.de, toast@toasty.com,
> hirn@schmalz.de, zlatko@trpkovski.de, 586@power.tw,
> yankee.dudle@dtag.de, michaelangelo@pizza.it,
> bruce@die.hard.to, west@bambambam.net, 747@kraut.net,
> horst@nothing.no, bunzel@im-keller.de, waldi@dogz.com,
> icke@myone.nom, mailer@infodatadrive.ru,
> knoblauch@zehe.at, sabine.meyer@zulu.charley.com,
> irgend@wer.dk, gerard@amour.fr, freeflight@west.lb
> 3DatHome@aol.com, askbill@microsoft.com
> From: „Michael Mustermann“
> Subject: Alle Leute, die ich kenne, erhalten diese tolle Mail
> Date: Wed, 17 Dec 1997 19:25:05 -0800
>
> Hallo alle meine Freunde!

21. Verfassen Sie E-Mails als Word-Dokument!

Eine normale E-Mail aus ASCII-Zeichen ist langweilig, schreiben Sie doch alle Ihre Mails als Textdokument in Microsoft Word, speichern das als DOC-Datei und die verschicken Sie als Ihre E-Mail. Mit Word kann man die gestalterischen Mittel der Textverarbeitung voll ausnutzen, so profitiert Ihre E-Mail von den mächtigen Layout-Werkzeugen von Word. Sie beweisen so, daß Sie ein Profi in Sachen Layout und Design sind und sich mit den Möglichkeiten, die die Kombination von Internet und tollen Microsoft-Programmen bietet, total gut auskennen.

Machen Sie sich keine Sorgen darum, ob die Word-Datei von allen gelesen werden kann: Natürlich hat — wie sich das für die beste Textverarbeitung der Welt gehört — jeder Internet-Benutzer auf seinem Unix-, Linux- oder OS/2- oder Mac-Rechner sowie auf seinem Handy und PalmPilot installiert. Und selbst wenn nicht, keine Angst, das hier wußten Sie vielleicht noch nicht: Word ist Bestandteil von Microsoft Office — und das hat ja wohl wirklich jeder.
22. Versenden Sie lustige Windows-Programme!

Sollten Sie einmal ein tolles Windows-Programm im Internet aufstöbern (zum Beispiel tolle Bildschirmschoner, die Moorhuhnjagd oder superwitzige Scherzprogramme), so senden Sie es gleich als E-Mail an alle Ihre Bekannten. Da heute ja alles standardmäßig Windows-kompatibel ist, werden sich selbst Benutzer von Unix-Systemen darüber freuen. Noch ein Tip: Verraten Sie niemandem vorher, daß Sie gleich ein zehn Megabyte großes Programm per E-Mail schicken werden, das würde nur die Ãœberraschung und den Spaß nach einem gelungenen, mehrstündigem Download verderben.
23. Geben Sie nur die IP-Adresse an!

Als echter Internet-Profi konfigurieren Sie Ihren Mailer natürlich nicht mit dem Namen des Mailhosts, sondern mit dessem IP-Adresse. Manfred.Mustermann@190.0.47.11 klingt viel professioneller als eine einfache Allerweltsadresse wie zum Beispiel Manfred.Mustermann@beispiel.xmp, sodaß sich auch die Firewall beim Adressaten beeindruckt zeigen wird. Falls dem nicht so ist, geben Sie dem lokalen Postmaster einfach die Schuld.
24. Grüßen Sie alle Geheimdienste!

Grüßen Sie am Ende Ihrer E-Mail alle Geheimdienste, welche ja alle E-Mails durchstöbern. Natürlich dürfen Sie dann nicht eine Stichwortliste vergessen, die alle möglichen Wortkombinationen enthält, die illegale Machenschaften beschreiben, so können Sie am besten von den Geheimdiensten gefunden werden. Dem Empfänger Ihrer Mail macht es bestimmt nichts aus, ein paar Kilobytes unnötiger Wörter zu empfangen wenn Sie ihm dadurch zeigen können, welch bewundernswerten selbstbewußten Umgang Sie mit diesen Geheimorganisationen pflegen. Und vielleicht weiß der Empfänger noch gar nicht, daß Spione E-Mails durchlesen, so können Sie ihm wenigstens einen kleinen Schock einjagen und diverse Verschwörungstheorien aushecken – Trust no one!

Hallo NSA, CIA, BND, MI6, FSB, Mossad, PSIA!

Terror, Anschlag, Bombe, Atom, Entführung,
Sex, Pornographie, Kinder, illegal, Aktion,
Treffen, Demo, Handel, Geschäft, Rakete,
Waffen, Verschieben, Geldwäsche, kriminell,
schwarz, verdeckt, Chemie, biologisch, Kampfstoffe,
System, Code, knacken, Schlüssel, geheim,
bomb, president, terror, nuclear, gas, attack,
secret, criminal, plan, Pentagon, White House,
Denial of Service, Aurora, Echelon, 42

🙂

25. Versenden Sie Ihre E-Mails HTML-formatiert!

Die tollen neuen Mailprogramme der noch tolleren neuen Browser bieten die Möglichkeit, die E-Mail im HTML-Format zu schreiben. Zögern Sie nicht, dieses zu nutzen. Endlich können Sie Farbe und verschiedene Schriften in Ihre Texte einbringen und Grafiken können auch ganz einfach eingebunden werden. Falls jemand noch nicht das neueste Mail-Programm besitzt, kann er sich ja die Wörter immerhin noch aus dem Quellcode mühsam zusammensuchen — selber schuld.
26. Komprimieren Sie die E-Mails mit seltenen Packern!

Haben Sie mal eine extrem lange E-Mail geschrieben oder viele Grafiken und Programme angehangen, sollten Sie vielleicht die E-Mail komprimieren, damit das Versenden nicht zu teuer für Sie wird. Nehmen Sie dafür am besten einen seltenen, exotischen Packer, der noch das letzte Byte aus den Dateien rausquetscht oder die neuste Pre-Beta-Version von ZIP & Co., deren neues Format die älteren Versionen nicht mehr verstehen. So freut sich der Empfänger über eine winzige Mail mit viel Inhalt und dann darüber, wieder einmal das Netz besser kennenzulernen — bei der stundenlangen Suche nach der richtigen Entpacker-Version.

Das durch das Packen entstandene Archiv versenden Sie als E-Mail und Sie können sich rühmen, fast ausgestorbenen Packprogrammen wieder zu größerer Verbreitung verholfen zu haben — ein großer Schritt zur „Artenvielfalt“ im Netz. ZIP & Co. hat heute doch wirklich jeder, das ist doch langweilig und fördert die Monopolstellung der Hersteller.
27. Geben Sie Spammern keine Chance!

Sind Sie nicht auch diese lästigen Werbemails in Ihrem Postfach leid? Kein Problem, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht mehr korrekt an, ändern Sie sie zum Beispiel von michaela.mustermann@xmg.de zu michaela.mustermann@nospam.xmg.de. So können die Werbetreibenden, die das Internet mit speziellen Suchbots nach E-Mail-Adressen durchforsten, keine E-Mail mehr an Sie versenden, da sie nicht Ihre richtige Adresse kennen und die Suchroboter sind jedenfalls zu blöd, solche Manipulationen selbständig zu erkennen. Wenn ein Freund Ihnen eine E-Mail schicken möchte, wird er schon wissen, was zu tun ist und sich die Mühe machen, den Eintrag nospam. manuell zu löschen. Wenn nicht — egal, so wichtig wird seine Nachricht schon nicht gewesen sein, sonst hätte er mal kurz über die Adresse nachgedacht.
28. Kennzeichnen Sie Zitate nicht!

Wenn Sie Text in einer Antwort-Mail zitieren, machen Sie das nicht durch diese unförmigen > Zitatzeichen deutlich. Jeder mit einer halbwegs normalen Intelligenz weiß doch, was er vorher geschrieben hat und wird Ihre Antwort aus dem Durcheinander schon herausfinden können. Ganz toll ist es auch, wenn Ihre E-Mail-Software so eingestellt ist, daß die E-Mail-Nachricht, auf die Sie antworten, entgegen allgemeiner Regeln erst ganz am Ende Ihrer E-Mail komplett zitiert wird — also dort, wo es niemand vermutet und normalerweise auch nicht suchen und finden wird.

Hallo Michael,
Hi Miriam!

ich hoffe, Dir geht es gut
Danke, gleichfalls.
und daß wir uns bald wieder einmal treffen können.
Ich hätte am Wochenende Zeit. Ich rufe Dich aber noch mal an.

Ist eigentlich meine CD schon bei Dir angekommen? Ich habe
sie vorgestern abgeschickt.
Sie ist heute morgen gekommen. Ich habe mir eben schon die
ersten drei Titel angehört, klingt echt gut. Kannst Du
mir noch zusätzliche Infos zu ihr mailen?

Ciao,
Ich rufe morgen dann an.

Tschüß mit ‚üß‘,
Michael

Miriam Meier schrieb:
> Hallo Michael!
>
> ich hoffe, Dir geht es gut
> und daß wir uns bald wieder einmal treffen können.
>
> Ist eigentlich meine CD schon bei Dir angekommen? Ich habe
> sie vorgestern abgeschickt.
>
> Ciao,
>
> Miriam

29. Benutzen Sie schöne Hintergrundbilder!

Wenn Sie schon dabei sind und Ihre E-Mails in HTML verschicken [Regel 25], haben Sie auch gleich die Möglichkeit, tolle Hintergrundbilder einzufügen. Dann erscheint Ihr Text nicht auf so einer langweiligen weißen oder grauen Fläche des Mailprogramms, sondern auf geschmackvollem Eichenholz, Marmor oder auf den unendlichen Weiten des Wolkenhimmels oder der Sterne. Auch wenn das Hintergrundbild mit einigen hundert Kilobytes zuschlagen sollte, macht das nichts: Der Empfänger freut sich bestimmt über Ihre ästhetische E-Mail.

Beachten Sie bitte unbedingt die Farbeinstellungen für den E-Mail-Text. Falls Sie als Hintergrund gelben Sand haben, dann benutzen Sie für den Text auch ein sattes gelb. Solche Farbkombinationen harmonieren nämlich hervorragend und sind auch noch recht gut lesbar, oder?
30. Versenden Sie Kettenbriefe! GOOD LUCK!

Sicherlich haben Sie auch schon einmal die berühmten E-Mail-Kettenbriefe erhalten. Diese Kettenbriefe enthalten oft ein bayerisches Glückstotem und wurden von einem birmaischen Mönch aus Uruguay geschrieben und abgeschickt. Natürlich senden Sie diese Kettenbriefe an alle Ihre Freunde weiter, denn Sie wollen ja von dem Glück profitieren, was versprochen wird. Wenn Sie den Kettenbrief nicht weitersenden, dann droht Ihnen ja Unglück, vielleicht sogar der Tod. Sie wissen ja selbst, was Ihnen für Unglück geschehen kann, wenn Sie den Kettenbrief versehentlich löschen oder nach vier Tagen nicht weitergegeben haben. Ist Ihnen danach nicht auch schon mal ein Unglück widerfahren, wie beispielsweise daß Ihr Schnürsenkel mitten auf der Straße einfach aufgeht? Genug glaubhafte Beispiele für positive Folgen bei Weitersendung und negative Folgen beim Ignorieren sind ja auch im Kettenbrief aufgeführt. Also, tun Sie sich was Gutes und senden Sie den Brief mit den nächsten PENPAL GREETINGS weiter, damit Ihnen und Ihren Freunden das Glück und die Liebe weiter treu sind und Sie alle GOOD TIMES haben.

Für Kettenbriefe ist im Winter vor allem die E-Mail-Schneeballschlacht beliebt — also, stürzen Sie sich und andere in dieses spielerische Vergnügen.

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You’ve been hit by a cyber snowball!

31. Coole E-Mail-Adressen!

Vergessen Sie langweilige und recht einfach zu merkende E-Mail-Adressen wie Michaela.Mustermann@xmg.de. Viel cooler ist es doch, eine Adresse wie ich_bin_die_nummer_eins.michaela_mustermann-007@xmg.de oder die_wohl_laengste_email_adresse_der_welt@writeme.com zu haben. Da zeigt sich doch mal Ihre Kreativität und nebenbei können Sie auch Ihren Lebenslauf schon in der E-Mail-Adresse ablegen, damit man Sie und Ihre Hobbys gleich ein wenig besser kennenlernt. Und wenn Sie eine eigene Domain wie zum Beispiel www.mustermann.de haben, reservieren Sie sich doch gleich 50 bis 100 E-Mail-Adressen für Sie alleine mit, das schindet Eindruck und auf Ihrer Visitenkarte sieht das auch toll aus wenn Sie unter so vielen verschiedenen Adressen erreichbar sind — man merkt gleich: Sie sind wichtig und kennen sich aus. Wenn Sie nun die standardmäßigen Adressen wie michaela@mustermann.de, webmaster@mustermann.de und info@mustermann.de sowie Ihre eigenen Kreationen wie ich_bin_die_nummer_eins.michaela_mustermann-007@mustermann.de, 73656E73656F6C6966653D3432@mustermann.de, 101111@mustermann.de, iamthebest_mimu_2000@mustermann.de und 30 weitere reserviert haben, geben Sie bei jeder E-Mail, die Sie versenden, einen anderen Absender an. Das zeigt ein weiteres Mal, wie wichtig und gerissen Sie sind und außerdem füllt es die leeren Adreßbücher der Empfänger.
32. „Mein Name“ und andere Absender

Sparen Sie sich die Arbeit und ändern Sie bei Ihrer E-Mail-Software und Ihrem Internet-Provider nicht die Voreinstellungen für den Absendernamen. Der Empfänger kann ja wohl anhand der E-Mail-Adresse in „Mein Name“ entziffern, wer ihm schreibt — was soll da noch die Angabe Ihres Namens? Zur Not geben Sie bei Ihrem Namen noch einmal Ihre E-Mail-Adresse ein, der Empfänger sollte dann wirklich erkennen können, von wem die Mail ist: „Mind-Killer.666@t-online.de“

Außerdem sollten Sie nicht Ihren richtigen, ausgeschriebenen Vor- und Nachnamen, den sogenannten Real Name, als Absender eintragen; vielleicht aber Ihren Spitznamen oder einen einfallsreichen Phantasienamen. Interessiert es Sie etwa, wie Ihr Diskussionspartner heißt? Vertrauen kann man doch zu ihm auch aufbauen, wenn er einen Spitznamen wie „Mind-Killer 666“ hat statt einem echten Namen.
33. Höchste Priorität ist gerade hoch genug!

Versenden Sie Ihre E-Mails immer mit der höchsten Priorität. Schließlich sind Sie ja eine sehr wichtige Person und alle E-Mails von Ihnen sind besonders wichtig und ganz eilig. So stehen Ihre E-Mails in der übervollen Mailbox beim Empfänger immer ganz oben und werden so zwischen dem ganzen anderen unbedeutenden Kram überhaupt erst beachtet. Und falls Sie doch einmal eine E-Mail versenden, die nicht ganz so wichtig ist, dann nehmen Sie aber immer noch die Prioritätsstufe „hoch“ — niemals „normal“ oder gar darunter!
34. Zeilenumbrüche ignorieren

Wenn Sie E-Mails verfassen, achten Sie darauf,
daß Sie, wenn der Fensterrand naht, die Textzeile
mit Return beenden und damit in die nächste Zeile
zum weitertippen springen. Verlassen Sie sich
nicht auf den eingebauten Umbruch Ihres E-Mail-
Programms, der nach spätestens 72 Zeichen
automatisch während des Tippens erfolgen sollte.
So haben Sie selbst die absolute Kontrolle über
den „richtigen“ Zeilenumbruch und
müssen keine Angst haben, daß schlampige
Algorithmen das Layout Ihres Textes vermasseln
oder gar Ihre Nachricht unlesbar zerstückeln.

Gut lesbar sind übrigens
Zeilenbreiten von wenigen
Wörtern, etwa höchstens 30
Zeichen. Der Beweis dafür sind
die unzähligen Zeitschriften
und Zeitungen, die so enge
Spalten haben.

Um Ihre E-Mails besser gestalten zu können, sollten Sie vielleicht auch bei der Zeilenlänge einen größeren Wert als 72 einstellen, beispielsweise 140. Auf Ihrem großen Monitor wird sonst nämlich Platz verschwendet, wenn im ganz geöffneten Programmfenster bloß die Hälfte der Zeilenlänge (etwa nur 72 Zeichen) genutzt wird.

Falls Sie HTML-Mails schreiben [Regel 25], setzen Sie einfach Ihren gesamten Text zwischen die

...

-Marker für eine bessere Kontrolle des Zeilenumbruchs.

Falls sich der eine oder andere Empfänger Ihrer E-Mails darüber beschweren sollte, daß die Zeilen zu lang sind und nicht richtig umgebrochen wird, dann informieren Sie ihn doch, daß er
bitte einfach das Fenster seines E-Mail-Programms vergrößern soll, am besten auf Vollbild. Dann paßt das auch wieder mit der Zeilenlänge — bei Ihnen funktioniert das ja schließlich auch
problemlos.

> > > > Es kann auch schon einmal passieren,
> > > > daß beim Zitieren der Zeilenumbruch etwas
verrutscht.
> > > Aber die Leute sollen sich bitte nicht so
anstellen:
> > Lesen kann man doch trotzdem alles, und wenn
> jemand fortlaufend lückenlose Zeilen haben möchte, dann
soll
> > er sich doch die Arbeit machen und sich alles passend
zusammenkopieren,
> > statt andere zu nerven.

35. Erschrecken mit Viren-Signaturen!

Manche humorvolle Zeitgenossen, verwenden die folgende Signatur:


Hi! I am a signature-virus.
Please copy me into your sig.

Natürlich möchten Sie schon ein bißchen fieser sein — bei so einen freundlichen „Signatur-Virus“ weiß doch jeder, daß es nur ein Scherz ist. In Zeiten der E-Mail-Viren-Hysterie können Sie jedoch mit ein paar harmlosen Textzeilen als Signatur so ziemlich jeden Microsoft Outlook Express-Nutzer gehörig erschrecken:


begin LOVE-LETTER-FOR-YOU.TXT.vbs
Hihi, das ist gar kein Virus. Nur ein Streich fuer Outlook-User!
End

Aufgrund eines Fehlers in Microsoft Outlook Express wird diese Signatur nämlich nicht wie eine Signatur angezeigt, sondern als angehängter bösartiger Virus (der es natürlich nicht ist). Viele Outlook Express-User werden Ihnen Hinweise zumailen, daß Sie einen Virus verbreiten würden — alle diese Leute wurden von Ihnen also erfolgreich reingelegt. Ãœbrigens: An der manchmal ausbrechenden Panik bei diesen Nutzern haben Sie selbstverständlich keine Schuld, schließlich haben Sie ja keinen Virus verbreitet. Sollen die Outlook Express-User doch ein fehlerfreies Programm verwenden!

ETI (Elektrotechnik für Informatiker)

Prof. kritzelt 20 Minuten wild irgendwelche Zeichen an die Tafel und brabbelt irgendwas, läuft auf und ab, streicht irgendwas, nuschelt etwas, wartet, dreht sich um, wischt was ab, schreibt wieter, sagt irgendwann laut „HA“ und unterstreicht irgendwas in seinen Hyroglyphen doppelt: „Und damit ham wa dann bewiesen, dass der tetawert in abhängigkeit … [brabbel brabbel]“

Student: „Ist das Klausurrelevant“
Prof. lacht laut, Student guckt verständnislos.
Prof.:“Ja, wat glowben se, warum ich den ganzen scheiß hier mit ihnen durschkauen tu?“
Student: „Ich wollt ja nur mal fragen.“
Prof.: „Ja… jut, was würd das denn jetzt fürson Wasserstoffatom bedeuten?“
Student lacht laut, Prof. guckt verständnislos.

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