Bestes Gedicht ever!

Die Wurzel aus 3

Ich fürchte ich werde eine einsame Zahl bleiben,
Wie die Wurzel aus Drei

Eine Drei ist gut und richtig,
Wieso verlässt meine Drei der Mut,
verbirgt sich, hält sich selbst für nichtig

Ach wär ich doch stattdessen eine Neun,
denn Neun bricht diesen Zauber, kennt den Trick
und greift zur einfachen Mathematik

Das Licht der Sonne wird nie meins,
ich bleibe 1.7321
Das ist meine Realität,
voll Trauer diese Irrationalität

Doch Halt! Was sehe ich da,
Noch eine Wurzel aus Drei,
im Walzerschritt kommt sie ganz still vorbei

Gemeinsam werden wir ein vielfach Drei,
und bilden eine Zahl die uns beliebt,
und einen Integral ergiebt

Wir Sprengen was uns binden mag,
und hebe ich den Zauberstab,
löst unser Wurzelzeichen sich zur Drei
und Liebe blüht für mich aufs neu

10 Gedanken zu „Bestes Gedicht ever!

  • 25.11.2008 um 03:13
    Permalink

    Das hier ist auch nicht schlecht:

    Wenn die Börsenkurse fallen,
    regt sich Kummer fast bei allen,
    aber manche blühen auf:
    Ihr Rezept heisst Leerverkauf.

    Keck verhökern diese Knaben
    Dinge, die sie gar nicht haben,
    treten selbst den Absturz los,
    den sie brauchen – echt famos!

    Leichter noch bei solchen Taten
    tun sie sich mit Derivaten:
    Wenn Papier den Wert frisiert,
    wird die Wirkung potenziert.

    Wenn in Folge Banken krachen,
    haben Sparer nichts zu lachen,
    und die Hypothek aufs Haus
    heisst, Bewohner müssen raus.

    Trifft’s hingegen grosse Banken,
    kommt die ganze Welt ins Wanken –
    auch die Spekulantenbrut
    zittert jetzt um Hab und Gut!

    Soll man das System gefährden?
    Da muss eingeschritten werden:
    Der Gewinn, der bleibt privat,
    die Verluste kauft der Staat.

    Dazu braucht der Staat Kredite,
    und das bringt erneut Profite,
    hat man doch in jenem Land
    die Regierung in der Hand.

    Für die Zechen dieser Frechen
    hat der Kleine Mann zu blechen
    und – das ist das Feine ja –
    nicht nur in Amerika!

    Und wenn Kurse wieder steigen,
    fängt von vorne an der Reigen –
    ist halt Umverteilung pur,
    stets in eine Richtung nur.

    Aber sollten sich die Massen
    das mal nimmer bieten lassen,
    ist der Ausweg längst bedacht:
    Dann wird bisschen Krieg gemacht.

    Ist von Richard G. Kerschhofer und NICHT von Kurt Tucholsky, wie es viele Leute in Blogs und auf News-Seiten behaupten, fragt die deutsche Kurt-Tucholsky-Gesellschaft 😉

  • 27.11.2008 um 07:12
    Permalink

    Das erste ist besser ^^
    Ich glaube es echt nich, haste das tatächlich mitgeschrieben?:d

    Harold und Kumar!!!!!!!!!!!!!

    Das ist echt nen hammer gedicht:)>-

  • 20.12.2010 um 04:17
    Permalink

    Das erste Gedicht bereitet mir koerperliche Schmerzen…

  • 17.07.2012 um 13:23
    Permalink

    dieses gedicht ist der absolute hammer und ich werde es dem mädchen meiner träume vortragen, natürlich nene ich auch die quelle. 😉 einfach nur emotional unschlagbar ;D

  • 26.10.2012 um 20:51
    Permalink

    „Du mieser Streber!“

    😀

  • 18.11.2012 um 05:27
    Permalink

    „Sorry, ab grad mit dem Presidenten gekifft und vergessen was ich sagen wollte…“

    😛

  • 18.11.2012 um 05:27
    Permalink

    *ab = hab

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