Anschlag in Hilla (Irak) – Über 100 Opfer

Heute morgen hat ein Selbstmordanschlag in Hilla, 100 Kilometer südlich von Bagdad, nach Berichten von CNN mehr als 125 Tote und ca. 200 Verletzte gefordert. Zurzeit herrscht Chaos in der Stadt, ein Feuerwehrmann: „Wir haben im Autowrack die am Lenkrad festgeklammerten Hände des Selbstmordattentäters und einen verbrannten Koran gefunden“…

Chaos herrscht zurzeit auf Hillas Straßen

Angesichts solcher Katastrophen kann man sehen, dass mit dem Sturz von Saddam Hussein die Krise im Irak noch lange nicht gegessen ist. Mir scheint, dass unser „Kriegspräsident“ denkt, dass es mit dem Bombardieren des Landes und dem Sturz von Saddam getan ist… doch hier sieht man mal wieder, dass es für eine gute Politik nun mal mehr als einen Kriegspräsidenten braucht.

In diesem Sinne,

Hermie

Moderenes Deutschland – Mann geht’s uns schlecht!!!

Wir Deutschen sind ja schon arm dran… Die verdammte Wirtschaft will nicht wie wir wollen, die Arbeitlosigkeit wird auch immer größer und unsere Ehe ist auch schon längst zur Zweckgemeinschaft aus steuerlichen Gründen geworden…

Eigentlich müssten wir doch glücklich sein. Wir sind doch hier im Westen oder? Ich meine da muss es doch möglich sein einer dieser tollen modernen Menschen zu werden, die drei BMWs in der Garage stehen haben und doch eigentlich nur mit dem Aston Martin rumfahren, weil der halt mehr zieht. Ist es denn so schwer, sich mal als egozentrisches Ar******* zu geben?
Fangen wir mal an. Als moderner Mensch muss man entweder Single oder Geschieden sein. Eine Ehe rentiert sich nicht, jede zweite wird eh geschieden und zudem ist diese Form der Partnerschaft schon längst überholt! Zudem muss es ja auch noch möglich sein, zu Zeiten der New Economy neben dem Job als Immobilienhai noch eine kleine Internetfirma aufzumachen. Falls dann mal doch das Gefühl einer unbestimmten Leere in einem aufkommt, dann kann man ja einfach mal ne Auszeit nehmen und in ein romantisches Jagdhaus in Afrika jetten. Dort kann man dann mit Blick auf die Savanne die Natur unmittelbar erleben und wird schon irgendwie abgelenkt. Nachdem man nun genug vom heißen Klima unterm afrikanischen Himmel hat und sich nach seiner Luxus-Suite in Münchens teuerstem Viertel sehnt, fliegt man dann im Privatjet einfach noch einen kleinen Umweg über Mailand, um die sich über die neusten Modetrends zu informieren, und vollgepackt mit Designerklamotten und afrikanischen Fruchtbarkeitsfetischen, die einfach nur dekorativ sind, kann man dann die neu gestrichene und renovierte Suite beziehen.
Eigentlich müsste unser Leben doch ausgefüllt sein, wenn wir tagsüber ein paar Normalsterbliche über’n Tisch ziehen und abends dann auf VIP-Partys gehen und da hin und wieder ne heiße Affäre kennen lernen, die wir dann auch vielleicht mal zu unserem Jagdhaus in Afrika mitnehmen…

Aber irgendwie sind wir Deutschen nicht für sowas geschaffen. Entweder wir sind zu unfähig, so ein Leben zu führen, weil wir die Hauptschule geschmissen, die Ausbildung abgebrochen und dann die Arbeitslosigkeit begrüßt haben, oder wir springen nicht auf die McDonaldisierung und alles, was die Konsumgesellschaft mit sich bringt, an und werden zu den bekannten Konsumverweigerern, die von den Wirtschaftsbossen so gehasst werden. Wir wollen lieber nörgeln und den Konsum verweigern und meckern. Klaus Murmann (71) der Ex-Arbeitsgeberpräsident „würde jungen ambitionierten Leuten sagen: Geht nach Amerika.“ Aber davon wollen wir nichts hören, die drüben sind ja alle doof. Das ist aber eigentlich auch verständlich, wer will in ein Land gehen, das Menschen wie Michael Jackson, die Hilton-Zwillinge und George W. Bush rausbringt?

Wenn ich hier so in die Runde gucke dann stelle ich folgendes fest: Ich bin umgeben von lauter Rumpels aus der Tonne. Kennt ihr noch Rumpel aus der Tonne? Das war dieses grüne zauselige Monster aus der Sesamstraße, das hatte auch immer schlechte Laune. Die Leute vom manager-magazin diagnostizieren bei den Deutschen folgendes: Ihr seid zu faul, zu deprimiert und konsumiert zu wenig! Deutsche sollten einfach noch mehr konsumieren und die Wirtschaft ankurbeln! Kauft mehr! Dann geht’s euch auch besser! … Sicher… ich glaube man sollte in Deutschland ein bisschen weniger meckern und ein bisschen sozialer sein. Und finanziel kann es uns noch um Welten schlechter gehen. Ich habe auf jeden Fall zurzeit keinen Bock auf den „modernen Menschen“…

In diesem Sinne,

Euer Hermie

Hallo George! – Über die Geschichte von einem Mann gegen 1300 Gullydeckel und die Mainzer Briefkästen

Was würden wir eigentlich tun, wenn wir mal einen Bekannten, beispielsweise Uncle John, in den USA, sagen wir mal exemplarisch in Washington D.C., besuchen? Wir würden uns um ein Visum kümmern, darauf achten, dass wir genug frische Wäsche dabei haben, die Pflanzen in der Zwischenzeit gegossen werden und zuletzt würden wir noch unseren Rauschebart stutzen, aus Angst, ansonsten für einen Terroristen gehalten zu werden.

Aber würde ich denn nun von Uncle John verlangen, dass er dafür sorgt, dass das Handynetz der Amerikaner abgeschaltet wird, solange ich da bin? Wohl kaum…
Das dachte sich Mr. George W. Bush auch, das deutsche Handynetz von der Telekom abschalten zu lassen wäre ja doch ein wenig zuviel verlangt und könnte von einigen Menschen missverstanden und als paranoid interpretiert werden. Es könnte zwar zu einer Fernzündung per Handy kommen, doch das Risiko müsste George dann auf sich nehmen.
Um den Leser ein wenig in die Örtlichkeiten einzuführen folgt nun mal eine Karte von dem Ort, wo besagter Besuch von George W. Bush stattfand:

Bush

Was George (und was auch ich mir nicht nehmen lassen würde, besuchte ich Uncle John) lediglich verlangte war, dass eine geringe Zahl von Kanaldeckeln zugeschweist wurde (es waren ja nur 1300…) . Nicht erwähnenswert und eigentlich schon selbstverständlich ist da eigentlich, dass alle Briefkästen in der Sicherheitszone abgehängt wurden.
Der Besuch selber ist dann eigentlich wohl Recht angenehm gewesen. George hat es gut gemeistert, was ihm Dick empfohlen hat: „George lass Gerd bloß nicht diese bösen Sachen wie ‚Waffenembargo gegen China‘ oder womöglich noch ‚ein dauerhafter Sitz Deutschlands im Weltsicherheitsrat (?!?)‘ anschneiden! Am besten fällst du ihm ins Wort und verwirrst ihn… oder bedank dich einfach…“ George hat das auch super geschafft! Noch nie hat sich ein Amerikaner so dafür bedankt, dass er bei uns sein darf. Jeder zweite Satz triefte vor „Dankeschön“s und wahrscheinlich hätten einige kritische Stimmen das ganze „Vordringen ins Rektum“ oder im Volksmund „Arschkriechen“ genannt, aber die waren ja weit weg.
Um genau zu sein waren die nämlich ca. zwei Häuserblocks weiter in der „Demonstrantenzone“.

Alles in Allem würde ich sagen, dass wir dankbar sein können, dass wir noch mit Mobilfunktelefonen telefonieren dürfen ohne von Mr. Bushs Bodyguards mit einer Pistole im Anschlag darum gebeten zu werden, die Waffe aus der Hand zu legen.
Aber ich glaube wenn ich Uncle John gefragt hätte, ob er die Gully zuschweist und seinen Briefkasten umsemmelt, nur damit ich mich ein wenig unbedrohter fühle, dann hätte mir Uncle John glaube ich den Gullydeckel direkt ein paar Mal um die Ohren gehauen, damit ich mal ein wenig runterkomme…

In diesem Sinne,

Euer Hermie

That’s me!

Hallo zusammen! … tja, was könnte ich über mich sagen… also…
Ich heiße Andreas Hallerdei, komme wie Pedro auch aus Versmold, bin am 19.08.1986 in Glandorf (Niedersachsen) geboren, in Kattenvenne (NRW) aufgewachsen und später nach Versmold (NRW) gezogen, wo ich heute noch wohne.
Ich gehe in die 12. Klasse am Berufskolleg in Halle/Westf. und mache dort einen dreijährigen Bildungsgang mit, wo ich bei erfolgreichem Abschluss eine sogenannte „Doppelqualifikation“ erhalte: erstens den Berufsabschluss „Staatlich geprüfter Assistent für Betriebsinformatik“ und zweitens die „Fachoberschulreife“. Ich interessiere mich sehr für Anwendungsentwicklung und hoffe (wahrscheinlich nach einem Studium) in diesem Berufsfeld einen Job zu bekommen.
Privat verbringe ich viel Zeit am PC (klar), mache und höre gern Musik, lese gern und treffe mich mit Leuten, die mindestens so bekloppt sind wie ich.
Meine Lieblingssendung ist „King of Queens“, Lieblingsband „Die Ärzte“, Lieblingsessen „Fastfood“ … das ließe sich sicher endlos fortsetzen, aber ich glaube es reicht fürs Erste. Wer noch was wissen will fragt!

Andy-H

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