Bush mit Adolfbart

Ich beginne diesen Artikel mit einem Zitat von Ricardo, das ich von ihm vor einigen Wochen hörte: „Fickt euch und sonst irgendwen!“
In dem Gespräch, in dem besagtes Zitat fiel, haben wir versucht, Ricardo zu zeigen, dass unser jetziges politisches und soziales System zwar nicht perfekt sei, es sich allerdings auch nicht lohne, sich ihm total zu verschließen.
Wenn ich allerdings Filme wie etwa Zeitgeist – unbedingt angucken – sehe, dann zweifle ich daran, ob es sich wirklich lohnt, Systeme zu unterstützen, die auf föderalistischen Prinzipien und zentralen Bankwesen beruhen, bei denen Menschen wie Schäuble Innenminister werden und die bei zum Himmel stinkenden Menschenrechtsverletzungen fröhlich zusehen und auch noch an Olympia teilnehmen.
Wenn ich George W. Bush als öffentlich in den Medien als Nazi bezeichne, wäre das eine ziemliche Dummheit, denn es könnte wahr sein, betrachtet man seine Methoden, Politik zu machen, oder seine Sichtweise gegenüber Dingen wie dem Waterboarding. Der Unterschied ist eben, dass George W. Bush noch keine Toten in Millionenhöhe auf dem Gewissen hat. Im Gegensatz zu Adolf muss sich George – nach konservativer Schätzung – lediglich vorwerfen lassen, 800.000 Menschen durch den Kampf gegen den Terror im Irak dem Tod überlassen zu haben. Von Kriegsausgaben in Millionenhöhe, verkrüppelten Veteranen, gestiegenen Selbstmordraten usw. ganz zu schweigen – man beachte, dass hierbei lediglich Folgen des Krieges für Amerika hervorgehoben werden. Und die Affinität zum Nazi liegt bei den Bushs wohl irgendwie in der Familie, so besaß George W.s Großvater während des zweiten Wetltkriegs eine private Bank, die Nazigelder gewaschen und die Nazis finanziert hat. All das sind nur Kleinigkeiten, wenn man sich den Film Zeitgeist anguckt und einem die Kinnlade runterklappt, hört man die Fakten über die FED oder tolle Geschichten aus dem Hause Rockefeller.
Aber bleiben wir fair. Der Teufel ist nicht nur bei den Republikanern in Form vom Präsidenten der USA. Auch die Demokraten haben ja Hillary Clinton. Lest einfach mal diesen Spiegelartikel über die Steuererklärung von ihr und ihrem Mann. Beim Lesen wird einem direkt bewusst, dass diese Frau ja wirklich nur Präsidentin wird um die Intressen des Volkes zu wahren. Nur ignorante Menschen ohne Weitsicht und Sinn für Elitäres würden sagen, Hillary wäre macht- und geldgeil und frei von jedem moralischen Gewissen oder Denken.
Abschließend möchte ich noch einmal auf das Zitat vom Anfang greifen. Ich möchte hiermit jedem Dick Cheney, Bush, FED-Chef, Rockefeller, jeder Hillary Clinton und allen, die denken der Irakkrieg sei wichtig und richtig gewesen wegen der akuten Bedrohung durch den Terrorismus, sagen: „Fickt euch und sonst irgendwen!“
MfG Hermie

Our Happy Days

Ein Feuer auf einem kürzlich erst stillgelegten Atomkraftwerk in Japan, die Verdopplung des Plutoniumbesitzes Englands oder George W. Bush; Wo man hinsieht, sieht man dieser Tage nur noch Zeichen, die eins beweisen, was ich schon lange denke: Der Mensch an sich ist ein fehlerhaftes Programm von Mutter Natur, das durch sich selbst der Zerstörung näher rückt und dabei alles mitnimmt, was ihm in den Weg kommt. Nur mal ein paar Zahlen aus England. In den letzten zehn Jahren verdoppelte der kleine Inselstaat seinen Plutoniumstand und hat derzeit 100 Tonnen Plutonium aus verbrauchtem Uran zur Verfügung um – theoretisch – 17.000 Atombomben alla Nagasaki zu bauen. Das heißt also allein das United Kingdom wäre in der Lage 17.000 Mal so viele Menschen zu töten wie die eine Bombe 1945. Durchgerechnet bedeutet das also: 17.000 x (70.000 Menschen beim Bombenabwurf + 140.000 Menschen durch Strahlenschäden) = 357.000.000 Stück Mensch. Klingt beunruhigend. Und wir sprechen von „Great“ Britain, nicht von den USA.
Und auch Meldungen wie die des japanischen Energielieferanten Tokyo Electric Power (Tepco), nach denen bei einem Brand auf einem stillgelegten Atomkraftwerk niemand zu Schaden gekommen und keine Strahlung aufgetreten ist, beruhigen einen in so Momenten nicht wirklich. Bei dieser Meldung wird einem dann nämlich auch wieder klar, dass unser Planet uns langsam auch nicht mehr mag. Das Atomkraftwerk wurde nämlich nicht aus grüner Gesinnung von Tepco abgestellt, sondern weil eben dieses bei einem Erdbeben beschädigt wurde.
Mein Tip also für alle, bei denen angesichts solch toller Aussichten Sinnfragen aufkommen: Kauft euch ein umweltfreundliches AutoGas-Auto – wenn das Geld nicht reicht streicht den alten Diesel eben grün an, gibt auch ein gutes Gewissen – und fahrt ins Disneyland. Denn der Kapitalismus und unsere heutige Lebensweise – die nur urmenschlich ist – wird man nicht besiegen und seine Folgen auch nicht wirklich bekämpfen können, also umarme lieber den Feind, der unbesiegbar ist. Und wenn ich noch einen Satz an die Menschheit an sich richten dürfte, der mir heute auf der Fahrt mit der Bummelbahn im Disneyland Richtung Fantasyland eingefallen ist: Die schreckliste Geisterbahn auf dem Rummel ist immernoch das Spiegelkabinett.
Wer noch weitere Tipps vom Bunkerkauf über die Kehrtwende in letzter Sekunde bis hin zum Carpe Diem hat, lasst hören, ich habe meinen Terminplaner für die letzten Tage noch nicht voll geschrieben.

MfG Hermie

George und Halle bekommen Himbeeren

Sie waren alle nominiert. Film-Größen wie Colin Farell, Vin Diesel, Ben Affleck und Ben Stiller hatten einen Abend vor der Oscar-Verleihung die Chance, die goldene Himbeere (englisch: Razzie) verliehen zu bekommen. Den Preis für die schlechteste Darbietung als Hauptrolle bekamen dann jedoch George W. Bush in dem Film von Michael Moore, Fahrenheit 9/11, und Halle Berry in Catwoman – sie nahm den Preis sogar noch selbst entgegen mit den Worten, man könne nur ein guter Gewinner sein, wenn man auch verlieren kann. Donald Rumsfeld wurde zudem noch mit einem Razzie als schlechtester Nebendarsteller in Fahrenheit 9/11 geehrt.

Vielleicht sollte Mr. Bush einfach mal in einem Western mitmachen. Hat bei Ronald Wilson Reagan ja auch geklappt. Gut, der ist aber auch vom Cowboy zum Präsidenten aufgestiegen… Mr. Bush wird nun auch für schauspielerische Leistungen geehrt… heißt das, dass George jetzt langsam absteigt und nachher noch als Dallas-Verschnitt in schlechten Western rumschießt? Also ich fänd’s nicht schlecht, so geht immerhin keine wirkliche Gefahr mehr von ihm aus, in den Pistolen beim Film sind ja nur Platzpatronen.

In diesem Sinne,

Euer Hermie

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